Wissenschaftlerin der Rheinland Studie macht den nächsten Karriereschritt

Dr. Dan Liu baut ihre eigene Forschungsgruppe auf und wirbt erfolgreich Fördermittel ein

Dr. Dan Liu (Quelle: DZNE)

Bereits während ihrer Doktorarbeit hat Dr. Dan Liu anhand der Daten der Rheinland Studie Einflussfaktoren für das biologische Altern, dem primären Risikofaktor für Alzheimer und verwandte Demenzen, untersucht. Nun setzt sie ihre berufliche Entwicklung als Forschungsstipendiatin (Career Development Fellow) fort. In ihrer neuen Rolle vertieft sie ihre Forschung zum Thema „Molekulare Epidemiologie des Alterns“ und baut ihre eigene Forschungsgruppe auf. Dabei wird sie auch weiterhin die umfangreichen Daten der Rheinland Studie nutzen, um das biologische Altern neu zu charakterisieren. Durch die Einbeziehung zahlreicher molekularer Daten soll eine umfassendere und präzisere Erfassung des biologischen Alterns möglich werden, unabhängig vom tatsächlichen Lebensalter. Anschließend wird die Beziehung zwischen biologischem Altern und neurodegenerativen Veränderungen über die gesamte Lebensspanne analysiert. Durch die Untersuchung komplexer molekularer Signalwege sollen dabei die Mechanismen aufgedeckt werden, die neurodegenerative Veränderungen antreiben.

Für ihre innovative Forschung konnte Dr. Dan Liu erfolgreich Fördermittel für zwei Projekte einwerben. Während die Alzheimer’s Association ihre Untersuchungen zum Zusammenhang von biologischem Altern und Neurodegeneration unterstützt, fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft zusammen mit der französischen Agence Nationale de la Recherche ein größeres Verbundprojekt mit französischen Partnern. Das Verbundprojekt widmet sich der zerebralen Kleingefäßerkrankung, einer der Hauptursachen für Schlaganfall und Demenz. Anhand von MRT-Aufnahmen und breit angelegten molekularen Analysen soll die Rolle des glymphatischen Systems, das auch als das Abfallentsorgungssystem des Zentralnervensystems bezeichnet wird, näher untersucht werden. 

Wir wünschen Dr. Liu viel Erfolg für ihre weitere Forschung und freuen uns auf zahlreiche neue Erkenntnisse.

 

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