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Forschungsgebiete und Schwerpunkte

Unser Beitrag für die Gesundheitsforschung – Die Rheinland Studie

Vorrangiges Ziel der Rheinland Studie ist die Entwicklung präventiver Strategien zur Bekämpfung von Demenz und anderen neurodegenerativen, aber auch neuropsychiatrischen Erkrankungen. Dafür sollen Risikofaktoren und Risikogruppen identifiziert werden, die von gezielten Maßnahmen profitieren, um einen Ausbruch der klinischen Erkrankung zu verzögern oder gar zu verhindern.

Altersbedingte neurodegenerative Erkrankungen lassen sich jedoch nicht einfach auf einen oder wenige Krankheitsfaktoren zurückführen, sie sind vielmehr multifaktoriell, d. h. mehrere Faktoren, die die Gesundheit schützen, schädigen und fördern bzw. wiederherstellen können, spielen hier in unterschiedlichen Kombinationen kumulativ zusammen.

Die kognitive Reserve, die Lernfähigkeit, die Plastizität und Reparaturfähigkeit des Gehirns, die Reaktion auf Stressauslöser, sowie lebensstilbedingte Risikofaktoren, körperliche Fitness und Sinnesfunktion u.v.m können ebenso von Bedeutung sein, wie die genetische Prädisposition, wenn es darum geht, zu bestimmen, ob und wann jemand Symptome einer neurodegenerativen Erkrankung entwickeln wird. Ein besseres Verständnis der Faktoren, welche die Gehirnfunktionen und Veränderungen im Gehirn über den Lebensverlauf hinweg bestimmen, hilft so, zu erkennen wann, in welchen Bereichen und warum die Hirnfunktion beeinträchtigt wird und ausfällt. Dies wiederum kann Hinweise auf wirksame Interventionen liefern. Die Rheinland Studie konzentriert sich daher nicht ausschließlich auf die pathophysiologischen Risikofaktoren und Marker, sondern versucht auch die normale Physiologie des Gehirns mit all ihren physiologischen Variationen zu analysieren und deren Änderungen über den Lebensverlauf hinweg zu verstehen.

Die Studienziele:

  1. Die Untersuchung der (bestimmenden Faktoren für die) normalen und pathologischen Hirnstrukturen und –Funktionen im Laufe eines Erwachsenenlebens.
  2. Die Erforschung veränderbarer und nicht veränderbarer Ursachen sowie (präsymptomatische) Marker von neurodegenerativen und neuropsychiatrischen Erkrankungen.
  3. Biomarker / (multimodale) Biomarkerprofile zu finden, um Risikoindividuen identifizieren zu können, bei denen sich im Laufe ihres Lebens eine neurodegenerative oder neuropsychiatrische Erkrankung entwickeln könnte und die daher von präventiven Maßnahmen profitieren würden.
  4. Biomarker / (multimodale) Biomarkerprofile zu finden, mit Hilfe derer beobachtet und verfolgt werden kann, wie sich neurodegenerative und neuropsychiatrische  Erkrankungen im präklinischen Stadium entwickeln.